Die Stadt Solothurn war seit dem frühen 16. Jahrhundert Sitz der französischen Botschaft bei den eidgenössischen Kantonen. Für die sehr engen eidgenössisch-französischen Beziehungen im Ancien Régime hat sie eine zentrale Rolle gespielt. Der Vortrag beleuchtet die Tragweite dieser Beziehungen und geht den Spuren nach, welche die französische Ambassade in Solothurn hinterlassen hat.
Vortrag von André Holenstein, Historiker. André Holenstein ist einer der besten Kenner der Eidgenossenschaft im Barockzeitalter. Von 2002 bis 2023 war er ordentlicher Professor für ältere Schweizer Geschichte und vergleichende Regionalgeschichte am Historischen Institut der Universität Bern. Er ist u.a. Autor von «Mitten in Europa: Verflechtung und Abgrenzung in der Schweizer Geschichte».
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts statt.
Eintritt frei, Platzreservation nötig
Veranstaltung im Rahmen der Barocktage Solothurn
Tickets erhältlich auf der Website der Barocktage Solothurn