In diesem Workshop lernen Sie die Geschichte der Schürze kennen und beginnen mit der Herstellung Ihrer eigenen Schürze im Bergère-Stil. Vor Ort stehen Ihnen verschiedene Stoffe für ein tablier de bergère (passend zum chapeau de bergère; Workshop vom Montag) zur Verfügung: Kits mit Tüll (Baumwolltüll von Forster & Rohner, SG), Baumwollmousseline, Leinenmousseline und Seidenchiffon (Forster & Rohner, SG), div. Spitzenstoffe, Spitzenborten und Bänder. Wer will, kann beginnen die Schürze von Hand zu besticken (muss zu Hause fertiggestellt werden) oder sie mit der Stickmaschine mit einem einfache Stickmotiv versehen lassen.
Anmeldeschluss: 6. August 2026 (Der Kurs wird nur bei mindestens vier Anmeldungen durchgeführt).
Kursgebühr: CHF 50.-, exkl. Kursmaterial, dieses wird vor Ort zur Verfügung gestellt und bar verrechnet (ca. CHF 40.00 – 50.00)
Kursleitung: Barbara Wernli
Kursveranstaltung: Solothurner Trachtenverband
Die Schürze, welche auch als Fürtuch bezeichnet wird, hatte in der Kleidungsgeschichte ursprünglich eine rein praktische Bedeutung und sollte das darunterliegende Kleidungsstück vor Schmutz schützen. Seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert dient sie auch als dekoratives Element in der Mode. Die Art und Weise, wie eine Schürze gearbeitet war, gab Auskunft über die Tätigkeit und/oder den sozialen Stand der Trägerin.
Die Schürze (franz. „tablier“) der Oberschicht im Rokoko (ca. 1730 – 1780) war ein dekoratives Modeaccessoire mit luxuriösem Charakter. Sie wurde aus feinen Materialien wie Seide, Musselin oder Spitze gefertigt und reich verziert mit Stickereien, Spitzenbesatz oder Bändern. Sie wurde als Zierde mit symbolischer Anlehnung an häusliche oder pastorale Tätigkeiten getragen.
Veranstaltung im Rahmen der Barocktage Solothurn
Tickets erhältlich auf der Website der Barocktage Solothurn