Veranstaltungen

Frühlingskonzert der Schola Cantorum

  • 14.04.2019

Werke aus der Blütezeit der Hofmusik

14. April, 17 Uhr

 

Das Frühlingskonzert der Schola Cantorum lädt zur Blüte der Hofmusik im Norden Europas um 1600 ein. Mit dem Wind der Frühlingsstürme in den Segeln begeben wir uns auf eine musikalische Reise durch Nordeuropa, die entlang der Handelsrouten der Hanse durch verschiedene kulturelle Zentren in Dänemark, England, den Niederlanden, Norddeutschland und Preussen führt. Die Hansezeit brachte Nordeuropa nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell zusammen. Die königlichen Hofkapellen des Nordens bemühten sich um die Anstellung internationaler Musiker, die sie unter anderem von diplomatischen Reisen mitbrachten. So engagierte die dänische Hofkapelle unter Christian IV. irische Harfenisten, und sandte ihre besten Schüler nach Venedig, damit diese unter Anleitung Giovanni Gabrielis ihr Können perfektionieren würden. Die musikalischen Zeugnisse dieser Zeit dokumentieren einen eigenen, transnationalen Stil, den Philomel’s Dreame in Form des zur Spätrenaissance üblichen «broken consorts» lebendig werden lassen möchte.

Mit der Konzertreihe «Vier Jahreszeiten» präsentieren sich ausgewählte Ensembles der Schola Cantorum Basiliensis / Hochschule für Musik FHNW in den vier Trägerkantonen der Fachhochschule Nordwestschweiz: Aargau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt und Solothurn. Studierende und junge Absolventinnen und Absolventen lassen die Ergebnisse ihrer Ausbildung in Musikpraxis und Musikforschung in jährlich vier Konzerten erklingen – Konzerte mit lebendiger Musik der Vergangenheit, vom Mittelalter bis zur Romantik. Auf diese Weise vermitteln die Ensembles ihrem Publikum einen Eindruck von der hohen künstlerischen Qualität der Ausbildung, die durch die vier Trägerkantone ermöglicht wird.

Ensemble: Philomel’s Dreame
Nathan Julius - Cantus
Darina Ablogina - Renaissance-Traversflöte
Alejandro Gómez Lozano -Viola da gamba
Carolin Sophie Margraf - Renaissanceharfe & Leitung

 

Eintritt frei. Um Kollekte wird gebeten.